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Umweltreaktionen in der Phänologie auf Klimaerwärmung und Urbanisierung


Die Phänologie ist offenbar einer der besten Bio-Indikatoren des rezenten Klimawandels, da Ereignisse im Frühjahr hauptsächlich durch die Temperaturen vorangegangener Monate gesteuert werden. Jedoch ist wenig bekannt über die räumlichen Muster dieser Änderungen in Deutschland als auch über die zeitlichen Charakteristika, wie beispielsweise Umkehrpunkte. Vor allem städtische Gebiete können andere Änderungen zeigen als ländliche Gegenden und damit aufgrund von extremen Jahren gerade die Nichtlinearitäten in der Temperaturreaktion aufweisen, die für die Beurteilung künftiger Auswirkungen auf die Vegetation so wichtig sind.

In diesem Projekt werden umfangreiche phänologische Daten aus Deutschland analysiert, z.B. mit dem Schwerpunkt Stadt-Land-Gradienten ausgewählter Großstädte. Des Weiteren sind intensiv zu untersuchende Standorte in München und Ingolstadt bestens geeignet, um den Einfluss anderer Antriebsfaktoren neben der Temperatur zu untersuchen, die ebenfalls in der Zukunft von größerer Bedeutung sein könnten (z.B. Dürreeffekte). Es wird die Phänologie von Birke, Rosskastanie und Hasel untersucht, wobei der Birke aufgrund ihrer Allergenizität die größte Bedeutung beigemessen wird. Zusätzlich bestimmt unser Projektpartner, das Zentrum für Allergie und Umwelt in München, u.a. die Unterschiede ausgewählter Eigenschaften von Birkenpollen in urbanen und ruralen Gebieten.

Ansprechpartner:

Susanne Jochner

Laufzeit:

2008 - 2011

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